Fotografie – Menschen aus der Vergangenheit

Seid gegrüßt Ihr Lieben.

Heute soll es mal nicht ums Nähen, sondern mal um Fotografie und das drum herum gehen.

Wenn ich Menschen fotografiere, habe ich meistens ein Bild im Kopf, wie ich sie mir vorstelle, also die Person an sich aber auch das Szenario drum herum. Also was soll sie an Kleidung tragen, wo soll das Foto entstehen, soll das Foto schwarz/weiß oder bunt werden. Das wird sicherlich vielen so gehen, die Menschen fotografieren.

Ich mag es sehr gern, Menschen aus meiner Vergangenheit zu fotografieren, also welche, die ich mehrere Jahre nicht gesehen habe und nicht weiß, wie es ihnen in der Zeit so ergangen ist. Das ist ein unheimlich schönes Gefühl. Man kann sowohl in Erinnerungen schwelgen oder sich über die Gegenwart oder aber auch über die Zukunft austauschen.

Und so erging es mir an einem schönen sonnige Sonntagvormittag an der Elbe in Dresden. Getroffen hatte ich mich mit Ivonne nach 20 Jahren. Mensch Kinders, wie die Zeit vergeht. 😉

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Naja und so fingen wir an, zu quatschen und zu fotografieren. Es ist echt sehr interessant zu hören, was sie gemacht hat, wie es ihr geht und ergangen ist.

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Das Fotografieren wird bei einem solchen Treffen fast zur Nebensache. Zudem braucht man als Location nicht wirklich viel. Wir hatten uns keine 20 Meter hin und her bewegt. In diesem Fall war es ein Stahltor, eine Sandsteinmauer und eine Sandsteinbank.

 

Außerdem besteht bei Menschen aus der Vergangenheit schon ein gewisses Vertrauensverhältnis, was natürlich das Fotografieren für mich einfacher macht und dem zu Fotografierenden eine gewisse Sicherheit gibt. So können sie sich besser auf das Fotografieren einlassen. Man kennt sich eben. Auch wenn man sich Jahre nicht gesehen hat, wird das Gefühl vermittelt, als hätte man sich gestern erst getroffen.

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Wie Ihr sehen könnt, ist eine Fotoserie entstanden, welche ausschließlich aus schwarz/weiß Fotografien besteht, welche recht einfach ohne viel Schnickschnack gehalten wurden. So hatte ich das vorher auch in meinem Kopf.

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Nach meinem Empfinden spiegeln die Fotos sowohl die Vergangenheit, also wie ich Ivonne in Erinnerung hatte, als auch die Gegenwart, wie sie sich in den Jahren entwickelt hat, wider.

Wie habe ich fotografiert? Eigentlich ganz einfach. Die Fotos habe ich natürlich in RAW abgespeichert, aber dennoch die Kamera auf schwarz/weiß gestellt. Verwendet habe ich nur ein Objektiv, und zwar das 85 mm, welches ich sehr gern für Portraitfotografie draußen verwende, da es ein sehr schönes Bokeh (verschwommenen Hintergrund) bringt, wenn es erwünscht ist. Die Fotografien habe ich schlussendlich so wenig wie möglich bearbeitet. Dennoch kann ich euch mal einen Vorher-/Nachhervergleich zeigen.

Vorher:IMG_4032

Nachher: IMG_4033

Es war ein sehr schöner sonniger Sonntagvormittag an der Elbe in Dresden mit Ivonne. Vielen Dank an dieser Stelle, dass sie sich „geopfert“ hat und sich vor meine Kamera getraut hat.

„Fotografie – Menschen aus der Vergangenheit“ könnte wohl meine kleine ganz private Fotoserie werden. Wer weiß. 🙂

Euch wünsche ich jetzt erstmal eine schöne sonnige Restwoche.

LG Bitti

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