Duftsäckchen zum Wiederverwenden

Meine Lieben ein herzliches Hallo an Euch.

Da ich so schlecht Nähbitten ablehnen kann, habe ich auf eine Bitte hin zwei kleine Duftsäckchen genäht. Ich habe gleich mal eine kleine Anleitung daraus gemacht, das PDF dazu könnt Ihr Euch hier runterladen.

Was Ihr für ein Duftsäckchen benötigt:

Der Ausgangsstoff hat eine Größe von 9,0 cm x 23,0 cm und für den Tunnelzug habe ich eine Stoffgröße von 9,0 cm x 5,0 cm verwendet. (Auf dem unteren Bild ist Stoff für zwei Säckchen abgebildet.)

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Ich habe also die Duftsäckchen nicht fest verschlossen, sondern habe sie mit einem Tunnelzug versehen, damit sie immer wieder neu befüllt und somit wiederverwendet werden können. Man kann Duftsäckchen natürlich auch Befüllen und durch Zunähen entsprechend fest verschließen.

Also zuerst wird der Tunnelzug vorgebereitet und mit dem Stoffstück verbunden (Bild 1). Danach wird das Stoffstück rechts auf rechts zusammengeklappt (Bild 2) und an beiden Seiten zugenäht. Das nun entstandende Säckchen einfach wenden und schon ist das Duftsäckchen fertig.

Die Duftsäckchen haben am Ende eine Größe von ca. 7,0 cm x 12,0 cm. Statt Kordel habe ich einfach zwei Stückchen Wolle verwendet, die mal irgendwann übrig geblieben war. So hat auch diese ihre Aufgabe gefunden.

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Und jetzt kann es an das Befüllen der Duftsäckchen gehen, zum Beispiel mit Lavendelblüten oder Rosenblüten, das bleibt jedem selber überlassen.

Ich wünsche Euch eine schön duftende restliche Woche.

LG Bitti

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Neues Handy – Neue Tasche

Guten Morgen Ihr Lieben,

ja wenn Frau ein neues bzw. altes gebrauchtes Handy bekommt und die Tasche vom alten Handy nicht mehr passt, muss natürlich ein neues Täschlein her. Schließlich will es das Handy ja schön haben. 😉

Also habe ich mir eine passende Anleitung, und zwar diese hier, rausgesucht und los ging es. Das schöne an der Anleitung ist, dass es ein Video dazu gibt. In dem Video wird erklärt, wie man das Schnittmuster für sein eigenes Handy herstellt. Das funktioniert echt gut und kann ich daher nur empfehlen.

Die Stoffe, welche ich verwendet habe für meine neue Handytasche, sind die Reststoffe von meinem Taschennähprojekt und damit aus dem Stoffladen in Dresden, Kreativraum Dresden.

Bei der Gestaltung der Handytasche gibt es dann die kreative Freiheit. Ich habe zum Beispiel das kleine Täschlein, welches aufgesetzt wird, weggelassen, da ich das nicht brauche.

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Auch habe ich mich für meine geliebten KamSnaps als Verschluss entschieden, da sich diese einfacher öffnen lassen als so eine Rumfummelei und dazu noch dekorativ aussehen.

Meine Handytasche habe ich mit Volumenvlies, ich glaub das waren 3 mm, verstärkt. Dieses Mal habe ich den Außenstoff zusammen mit dem Volumenvlies abgesteppt. Ich finde allerdings, dass dadurch das Volumen ein wenig verloren geht und die Nähzeit sich schon ein wenig verlängert, da es gefühlte hundert Nähte sind. 😉 Dennoch sieht die Tasche durch das Absteppen sehr interessant und nobel aus, wie ich finde.

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Nun ist mein neues Handy gut verpackt und kann sich nach draußen wagen. 😉

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

LG Bitti

 

6Köpfe12Blöcke – Der Oktober

Hallo und guten Morgen meine Lieben,

auch im Oktober habe ich wieder einen Block der 6Köpfe-12Blöcke genäht. Der Block wird von quiltmanufraktur vorgestellt und eine entsprechende Anleitung zum Nähen gezeigt. Die Anleitung ist detail- und bilderreich und natürlich leicht verständlich. Ich konnte allen Anleitungsschritten gut folgen.

Wie auch bei den vorherigen Blöcken habe ich an einem Abend meine Stoffe zugeschnitten. So einen richtigen Plan, welche Stoffe es sein sollten, hatte ich nicht. Ich wollte einfach die nehmen, die ich da hatte und von der Größe her ungefähr passten.

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Da ich in der Vergangenheit einmal „falsche“ Vlieseline gekauft hatte, hatte ich gerade zufällig die Vlieseline (oder wie auch immer man das nennt) da, die für diesen Block benötigt wurde. Year!!! 😉

Am nächsten Abend konnte es dann an das Nähen gehen bzw. zuerst einmal die Schablonen aufmalen. Ich habe einfach mit einem Kugelschreiber meine Linien gezeichnet. Das geht auch und wäscht sich vermutlich auch wieder raus und am Ende sind diese Striche auch nicht mehr zu sehen.

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Danach hieß es, jedes einzelne Teil nähen. Das hatte etwas meditatives, fand ich, da man langsam und genau auf der Linien nähen musste.

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Ich hatte einen dunklen Stoff für ein Blatt dabei. Da funktionierte das Aufmalen natürlich nicht mit dem Kugelschreiber. Also hatte ich mir überlegt, ich kann das so machen, wie es beim September Block erklärt wurde, nämlich auf Papier nähen. Also gesagt, getan. Die Vorlage mit Nahtzugabe ausgeschnitten, auf dem Stoff festgesteckt und los genäht. Das hat super funktioniert. Man könnte zum Aufmalen natürlich auch weiße Schneiderkreide verwenden. Das geht bestimmt genauso gut.

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Nachdem alle Teile genäht waren, hieß es schön in Ruhe alle Teile zuschneiden, Wenden, Spitzen ausformen und Bügeln.

 

Danach wurden dann alle Teile auf dem Hintergrundstoff positioniert, festgesteckt und aufgenäht.

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Ich habe hier kein Kleber oder so etwas verwendet. Ich habe die Teile einfach nur mit drei Stecknadel entsprechend gut festgesteckt. Das funktionierte auch recht gut. Auch dieses Aufnähen war wieder eine Art Meditation, da es langsam und mit Konzentration voranging. Naja, und schneller als gedacht, war dann auch der Oktober-Block schon fertig.

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Ich finde, er ist ganz schön geworden, hätte ich anfangs nicht gedacht. 😉

Ach bevor ich es vergesse: Im Juni hatte Allie and me design zusätzlich zu dem Block Pineapple noch den Block Log Cabin vorgestellt. Diesen habe ich nun auch mal genäht und habe tatsächlich weitestgehend nur Restestoffstreifen verwendet. Also Zuschneiden und Nähen gingen von selbst. Der ist wirklich einfach und schön. Kann ich daher nur empfehlen.

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So nun genießt die Woche.

LG Bitti

 

Fahrradlenkertasche die Zweite

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr seid gut in die Woche gestartet. Wie ich Euch bereits hier geschrieben hatte, blieb es dann doch nicht bei der ersten Fahrradlenkertasche. Ich habe tatsächlich noch eine zweite genäht. Aber diesmal mit etwas kinderfreundlicherem Stoff, wie ich finde.

Den Stoff hatte ich bei Buttinette bestellt. Eine Anleitung für die Fahrradlenkertasche könnt Ihr hier finden. Nach dieser Anleitung habe ich beide Fahrradlenkertaschen genäht. Die Anleitung war für mich gut und verständlich erklärt und zudem bebildert. Das hilft sehr beim Nachnähen.

Für die Laschen zum Befestigen am Fahrrad habe ich Reste von Gurtband verwendet, das erspart das Nähen der Laschen und ist somit auch schneller.

selbst genähte Tasche für das Fahrrad

So nun kann damit der ganze KrimsKrams, den ein Kind so unterwegs findet, einfach mitgenommen werden, vorausgesetzt es handelt sich nicht um riesen Stöcke. 😉

Ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche.

LG Bitti

Was ist aus meiner Hexie-Blume geworden?

Meine Lieben,

hier hatte ich Euch schon davon berichtet, wie das so mit dem Handnähen der Hexies bzw. der Hexieblume bei mir gelaufen ist.

Katharina von greenfietsen hat eine Anleitung für einen kleinen Geldbeutel auf ihrem Blog veröffentlicht, bei welchem mein Hexie-Blümchen nun ihren großen Auftritt haben sollte.

Also habe ich den Stoff rausgesucht und entsprechend der, wie immer, gut verständlichen und bebilderten Anleitung von Katharina zugeschnitten. Allerdings hatte ich keinen passenden schönen Reißverschluss, also hatte nun auch der sehr sehr sehr alte Reißverschluss, noch aus DDR-Zeiten glaub ich, ebenfalls seinen großen Auftritt.

Und ich muss sagen, in Kombination mit dem rausgesuchten Stoff passt der in die Jahre gekommene Reißverschluss super dazu. Ich finde, es macht so ein bisschen einen maritimen Eindruck. Ich habe alle Teile schön der Anleitung folgend zusammengenäht. Das hat echt gut geklappt.

Zum guten Schluss noch die Hexieblume mit der Hand appliziert, ebenfalls nach der Anleitung von Katharina und fertig ist mein kleiner neuer Geldbeutel. Das Applizieren von Hand ist gar nicht so schwer, wenn man einmal den Dreh raus hat. Hat also super gut funktioniert.

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Damit wünsche ich Euch eine schöne restliche Woche.

LG Bitti

6Köpfe12Blöcke – September ein Horror

Guten Morgen meine Lieben,

der Block im September von 6Köpfe12 Blöcke hat mich echt geschafft. Nichts, aber auch gar nichts hat bei mir funktioniert.

Aber von Anfang: Der Block im September heißt Bears Paw und wird auf dem Blog einfach bunt vorgestellt mit der entsprechenden Geschichte zum Block und einer ausführlichen bebilderten Anleitung. Die Anleitung ist verständlich geschrieben. Daran lag es wohl nicht, warum mein Block so sehr grässlich geworden ist.

Bei diesem Block sollten Teile auf Papier genäht werden. Das wurde auch gut erklärt. Jedoch hat das Papiernähen zwar irgendwie funktioniert, aber es sah einfach nicht gerade aus. Zudem hatte ich nur vier Papiervorlagen ausgedruckt statt acht, welche nötig waren. Ich musste daher improvisieren. Naja ich habe zwar geschafft, die Tatzenspitzen zu nähen, aber es passte danach dann einach nicht mit den Spitzen der Dreiecke zu den restlichen Stoffstücken. Es war einfach der Wurm drin in diesem Block.

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Also dieses „auf Papier nähen“ werde ich wohl so schnell nicht wiederholen. Das war einfach nicht meins.

Die einfachere Variante war bzw. ist die Dreiecke für die Tatzenspitzen zuzuschneiden und zusammenzunähen. Ich hatte von einem der früheren Blöcke noch genügend Dreiecke übrig, so dass ich dachte, ach komm, ich näh diesen Block einfach noch einmal, bei welchem die Spitzen dann auch wirklich passen.

Gesagt, getan:

Stoff zugeschnitten, Tatzenspitzen genäht und auf die richtige Größe zugeschnitten.

Danach alles schön der Reihe nach und ordentlich zusammengenäht. Ich habe diesmal sehr darauf geachtet, dass ich auch tatsächlich die Spitzen beim Nähen treffe.

Die Variante ohne „auf Papier nähen“ gefiel mir eindeutig besser und hat auch ein wesentlich besseres Ergebnis erzielt. So gefällt mir der Block eindeutig besser.

Das war bisher der „schlimmste“ Block, den ich bei den 6Köpfe12Blöcke genäht habe. Es wird definitiv nicht mein Lieblingsblock und ob er überhaupt noch einmal genäht wird, steht auch in den Sternen.

Damit wünsche ich Euch eine schöne Woche und ich warte dann mal auf den OktoberBlock.

LG Bitti

Projekt – Tasche nähen wie gekauft

Ich grüße Euch meine Lieben.

Bekanntlich sind ja schon so einige Taschen bzw. Täschlein durch meine Hände entstanden. Nun wollte ich eine Tasche nähen, welche so aussieht, als wäre sie gekauft. Also habe ich mir ein passendes Taschenmodel rausgesucht. Geworden ist es eine Simplea von Miss Lilu. Kostenpunkt für das Schnittmuster ist 5,90 €. Also hält sich im Rahmen. Die Anleitung ist ausführlich und mit vielen Bildern versehen, da kann auch bei Nähanfängern im Grunde nichts schief gehen.

Die Tasche macht was her und ist trotzdem nicht mit zu viel SchnickSchnack und Extratäschlein und so ein Kram versehen. Genau das Richtige für meinen Geschmack.

Es ging dann also mit meinem Einkaufszettel in einen Stoffladen in Dresden, zum Kreativraum Dresden. Meistens bestelle ich Stoffe über das Internet. Mit der Verkäuferin habe ich dann alle Stoffe und Utensilien, die man noch so braucht, von Vierkantring über Gurtband und Jeansnähnadeln, rausgesucht. Das hat supergut funktioniert und ich habe fast spontan die Stoffe für meine Tasche rausgesucht, also Baumwollstoff in zwei verschiedenen Lilatönen und graues Kunstleder. Das Kunstleder sollte meiner Tasche den Touch des „Gekauften“ verleihen. Bezahlt habe ich für alles zusammen 35,00 €. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich großzügig den Stoff gekauft habe, es ist also noch etwas übrig für so einige weitere kleine Projekte. 😉

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Um mir ganz sicher zu sein, wie meine Tasche aussehen sollte, hatte ich mir kleine Zeichnungen gemacht und entsprechend ausgemalt, so konnte ich mir das Endergebnis meiner Tasche besser vorstellen (siehe oberes Bild).

Den Zuschnitt habe ich dann ganz gemütlich auf dem Fußboden an einem Sonntagnachmittag, an welchem ich nicht so recht wusste, mit mir was anzustellen, weil keine richtige Motivation zu irgendwas aufkam, vorgenommen. Begleitet wurde ich von unserer Sally oder eher überwacht. 😉

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Nachdem nun alles zugeschnitten war, ging es an das Zusammennähen. Zuerst habe ich die Klappenfront genäht, da sie aus Kunstleder und Baumwollstoff in Dreiecken bestand. Das ging erstaunlich gut.

Das Kunstleder mit der Jeansnähnadel zu nähen, ist recht einfach und läuft gut über die Maschine.

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Also, alles brav nach der Anleitung zusammengenäht und die Tasche war fertig. Ich bin echt zufrieden und mag sie, vorallem auch die Farbkombi. 😉 Und was meint Ihr? Projekt geglückt? Sieht diese Tasche aus wie gekauft oder doch eher wie selbst genäht?

Fazit ist auf jeden Fall, dass ich sowohl den Taschenschnitt als auch den Stoffladen in Dresden empfehlen kann.

Na dann ran ans Taschennähen. 🙂

LG Bitti