Wenn eine Handytasche nicht reicht ;-)

Hallo und guten Morgen meine Liebe,

ich hatte Euch ja hier schon berichtet, dass mein neues Handy auch eine neue Handytasche erhalten hat. Und bekanntlich reicht ja eine Tasche nicht aus, denn diese muss zwischendurch auch mal gewaschen werden. 😉 Also habe ich noch eine zweite Handytasche nach der gleichen Anleitung genäht. Dieses Mal habe ich allerdings, die Außenseite mit zwei Stoffen genäht, um einfach ein wenig Abwechslung zu erhalten.

Aber der Reihe nach: Zunächst wird das Schnittmuster erstellt und dann der Stoff zugeschnitten – Außenseite bestehend aus zwei Stoffen, Innenseite, dünnes Vlies.

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Danach werden die zwei Stoffe für die Außenseite zusammengenäht und dann der Außerstoff und Innenstoff zusammen mit dem Vlies (was nicht zwingend notwendig ist) rechts auf rechts zusammengenäht. Dabei allerdings nicht die Wendeöffnung vergessen. 😉 Dann wird das ganze gewendet.

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Da ich meine Wendeöffnung unten hatte, habe ich die komplette untere Seite noch einmal zugenäht (siehe rechtes Foto an der Hand).

Nun wird einfach der untere Teil des Stoffstückes nach oben geklappt, und zwar so weit, dass der untere Teil der Tasche aus dem kompletten Außenstoff besteht und nur die Klappe einen anderen Außenstoff hat. Dann noch einmal ringsum von rechts unten nach links unten nähen und fast ist das Wechseltäschlein für mein Handy fertig.

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Jetzt nur noch ein Deko-Hexie anbringen, wer möchte natürlich, und die KamSnaps zum Verschließen. Die entsprechende Anleitung könnt Ihr hier finden.

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Fertig. Jetzt kann mein Handy seine Kleidung wechseln. 😉 Habt eine schöne restliche kreative Woche.

LG Bitti

 

 

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BabyGeschenke – Kissen für Zoe

Guten Morgen, ich grüße Euch meine Lieben,

Weihnachten ist ja nun schon ein paar Tage vorbei und ich kann Euch einige Geschenke zeigen, welche ich für meine Schwägerin gemacht habe, welche sie verschenken wollte. Bei selbstgemachten Geschenken rennt ja meistens die Zeit gegen einen, wenn man zu spät beginnt mit der Herstellung. Deswegen fand ich es gut, dass meine Schwängerin rechtzeitig gefragt hatte, ob ich ihr so einiges nähen könnte. Da es sich um Baby-Geschenke handelte, also um Kissen mit Stickbildern und Luftballonhüllen, konnte ich natürlich auch nicht nein sagen.

Also haben wir alles besprochen, Farbe, Motiv, Stoffe, usw. Und dann ging es auch schon los für mich. Zuerst wurden die Stickbilder sowie die Namen und Geburtstage gestickt und dann das Kissen genäht.

Als erstes zeige ich Euch das Kissen für das Baby Zoe. Es sollte in den Farben Blau und Grün gehalten werden.

Zuerst einmal habe ich die Stoffe zugeschnitten. Da das Stickbild eine Größe von 13 x 13 cm hatte, habe ich drei Stoffe zugeschnitten, viermal 10 x 13 cm (Seiten um das Stickbild) und viermal 10 x 10 cm (Eckquadrate). Das Kissen erhält so dann eine Größe von ca. 30 x 30 cm und das ist völlig ausreichend.

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Danach habe ich die Stoffe in Streifen zusammengenäht und dann die Streifen zusammengenäht. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Ecken sich ordentlich treffen. Wenn die Stoffe ordentlich zugeschnitten sind und man sich beim Nähen an die Nahtzugabe hält, dann ist das gar kein Problem.

Naja und dann wird einfach die Vorderseite und die Rückseite des Kissens rechts auf rechts zusammengenäht, eine Wendeöffnung dabei gelassen und das Kissen nachdem Wenden mit Bastelwatte (in Bastelgeschäften erhältlich) gefüllt.

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Dann wird die Wendeöffnung verschlossen und schon ist das Kissen fertig und es kann gekuschelt werden.

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Von dem Kissen für das andere Baby und den Luftballonhüllen berichte ich Euch dann in einem anderen Blogpost.

Bis dahin genießt die Woche.

LG Bitti

Reststoffe zum Memory-Spiel verwerten

Ihr Lieben, seid gegrüßt.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr 2018 gestartet. Auf jeden Fall wünsche ich Euch das beste für dieses Jahr.

Heute gibt es eine kleine Idee für eine Resterverwertung von mir für Euch.

Na erkennt Ihr den Stoff? Da ich für die Fahrradlenkertasche nicht den ganzen Stoff verbraucht hatte, ist aus dem Reststoff ein Memory-Spiel entstanden. Da gehört nicht viel dazu, es ist also anfängertauglich und gut zur Resterverwertung. Es ist nur eine kleine Fleißaufgabe, alles zuzuschneiden und zusammenzunähen.

Ich habe den Stoff in 10 x 10 cm große Teile zugeschnitten, so dass am Ende die Teile des Memorys ca. 8 x 8 cm groß sind, genau richtig für Kinderhände, finde ich. Einfach die Stoffstücke rechts auf rechts zusammennähen, eine kleine Wendeöffnung lassen, Wenden und mit einer Naht einmal ringsum verschließen, fertig.

selbst genähtes Spiel

So schnell und so einfach wird aus Reststoff ein kleines Spiel für Kinder.

Genießt die Zeit auch mal mit Spielen. 😉

LG Bitti

6Köpfe-12Blöcke – Dezember The Last

Guten Morgen meine Lieben.

Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtsfeiertage richtig genossen mit Euren Lieben. Ich habe das getan.

Es ist an der Zeit, Euch nun den letzten Block für Dezember von 6Köpfe-12Blöcke zu zeigen. Passend zur Weihnachtszeit wurde ein Stern, und zwar der Ohio-Stern genäht. Der Block wurde von Allie and Me Design vorgestellt. Die Anleitung ist wie immer sehr verständlich und entsprechend bebildert. Damit bin ich gut zurecht gekommen.

Also Stöffchen rausgesucht und zugeschnitten. Und schon konnte es auch losgehen mit dem Nähen. Der Block lässt sich sehr schnell und wirklich einfach nähen. Der ist absolut anfängertauglich.

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Der Block besteht aus 9 einzelnen Quadraten, so dass es auch dann wieder viele verschiedene Möglichkeiten gibt, diese anzuordnen. Um meine Anordnung zu finden, habe ich wieder Fotos vom gepuzzleten Block gemacht. Meinen Tipp dazu könnt Ihr in diesem Blogpost finden.

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Das sind nur zwei Möglichkeiten, die 9 Quadrate anzuordnen. Entschieden habe ich mich aber dann doch für den Stern, weil das echt schön aussieht. Also alles nach der Anleitung genäht und schwuppdiewupp war der Block auch schon fertig.

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Der Block für Dezember fügt sich mittlerweile sehr schön in die bisherigen Blöcke ein und ist auch wirklich gut gelungen.

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So nun sind alle 12 Blöcke fertig. Wie weiter? Nunja jetzt muss ich mir mal überlegen, wie mein Top der Patchworkdecke aussehen soll. Für mich gibt es zwei Möglichkeiten, die in Frage kommen würden. Aber seht selbst:

Nunja, jetzt heißt es für mich überlegen und das erste Mal Stoff für den Quilt kaufen, welcher dann den Hintergrund des Tops bilden wird. Mehr wird aber jetzt noch nicht verraten, das erzähle ich Euch dann in einem anderen Blogpost.

Da das Jahr 2017 nun zu Ende geht, möchte ich mich bei Euch noch einmal ganz herzlich bedanken und wünsche Euch einen super tollen Start in das neue Jahr.

LG Bitti

Brötchenbeutel – einfach selbst genäht

Ich grüße Euch Ihr Lieben.

Im Zuge der Weihnachtsgeschenkeherstellung sind zwischenzeitlich drei Brötchenbeutel entstanden. Ganz einfach und schlicht und vor allem auch schnell genäht. Mehr als eine halbe Stunde habe ich wohl nicht pro Beutel benötigt.

Meine Brötchenbeutel werden mit einem Tunnelzug geschlossen, bei welchem die Kordel gleich als Henkel dienen, praktisch eben. 😉

Was Ihr benötigt?

  • ein größeres rechteckiges Stoffstück, am besten ist wohl Baumwollstoff, welches zusammengeklappt groß genug ist, dass ein paar Brötchen reinpassen
  • zwei kleine rechteckige Stoffstücke für den Tunnelzug
  • ausreichend Kordel

Wie ich genäht habe?

Zunächst habe ich den Tunnelzug oben und unten an dem rechteckige Stoffstück nach dieser Anleitung hier angebracht.

Danach wird das Stoffstück rechts auf rechts an den Seiten, also rechts und links, zusammengenäht und schon ist der Beutel fertig. Wer mag, kann die unteren Ecken noch abnähen nach dieser Anleitung hier.

Zum Schluss die Kordel durch den Tunnelzug ziehen und fertig ist der Brötchenbeutel. Ob Ihr die Kordel mit Stopper verwendet oder einfach zwei Stück Kordel durch den Tunnelzug zieht, bleibt ganz Euch überlassen.

Letztlich ist es wie meine Anleitung CreativByBitti Duftsäckchen, nur eben alles ein wenig größer.

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Die Brötchenbeutel sind nicht nur schön, sondern erfüllen auch noch einen guten Zweck. Sie schonen die Umwelt, da Papier- oder Platiktüten nicht mehr notwendig sind. Was will man mehr?

Also auf zum Frühstücken. 😉

LG Bitti

6Köpfe12Blöcke – Der November

Guten Morgen meine Lieben,

auch im November habe ich wieder einen Block der 6Köpfe12Blöcke genäht. Vorgestellt wird der NovemberBlock, der da heißt „Jacob´s Ladder“, von Katharina von greenfietsen . Die Anleitung ist wie immer gut verständlich und bebildert. Der Block lässt sich daher einfach nacharbeiten.

Nachdem alle Teile zugeschnitten waren, habe ich erstmal den Block ausgebreitet und die Teile wie ein Puzzle hin- und hergeschoben, um  zu schauen, welche Variante mir am besten gefällt.

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Mein Tipp: Ich habe vorsorglich ein Foto gemacht von meinem „Puzzle“, damit ich, wenn ich dann zu einem späteren Zeitpunkt anfange mit Nähen, auch noch weiß, wo was genau hingehört. Zudem lässt sich die Wirkung auf einem Foto besser beurteilen, finde ich. Ich fotografiere öfters mehrere Variante eines Blockes, um sie mir dann besser anschauen zu können, da man zwischen den Varianten einfach schneller hin- und herwechseln kann. Auf einem Foto wirkt es einfach anders. Vielleicht probiert Ihr es ja mal aus.

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Nach der ganzen Puzzleei habe ich dann alle Teile nach der Anleitung zusammengenäht, schön der Reihe nach. 😉 Ich habe auch in Reihe (hintereinanderweg) genäht, um so Zeit und Garn zu sparen.

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Naja, und schon war der Block für November fertig genäht. Das ging dann doch schneller als gedacht.

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Jetzt folgt nur noch ein Block für Dezember und dann kann es an die Endfertigung gehen meiner aller ersten richtigen PatchworkDecke.

Bis dahin, seid kreativ.

LG Bitti

 

Hexie-Projekt

Guten Morgen Ihr Lieben,

das Hexie-Nähen hatte es mir tatsächlich vor einiger Zeit ein wenig angetan und ich hatte mir vorgenommen, ein größeres Hexie-Projekt in Angriff zu nehmen, und zwar sollte es ein Kissenbezug werden und natürlich in meiner Lieblingsfarbe lila. 😉 Der Kissenbezug sollte die Größe 40 x 40 cm erhalten.

So war der Plan. Also ging es los mit Hexies zuschneiden und heften. Die Anleitung für das Hexie-Heften könnt Ihr bei Katharina auf ihrem Blog nachlesen.

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Nach dem Hexie-Heften kommt natürlich das Hexie-Zusammennähen. Bei der Anleitung für das Zusammennähen hatte ich  mich natürlich auch wieder an die Anleitung von  Katharina von greenfietsen gehalten, nur dass es diesmal keine Hexieblume geworden ist. Bei mir gab es keinen Plan, in welcher Reihenfolge die Hexies zusammengenäht werden. Ich habe einfach drauf losgenäht, ganz spontan und kreativ.

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Meine Hexies haben übrigens eine Größe von einem Inch, so dass ich für eine Reihe Hexies 9 Stück brauchte, um auf ca. 40 cm zu kommen, hatte ich so gedacht. Und so ging es Hexie für Hexie voran.

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Dank Claudias netter Restestoffunterstützung konnte mein Kissenbezug nun vollständig aus Stoff in der Farbe Lila werden. Vielen lieben Dank an dieser Stelle. 🙂

Nachdem alle Hexies miteinander verbunden waren, habe ich die Papierschablonen auf der Rückseite entfernt.

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Danach habe ich das nun neu entstandene Stoffstück auf Volumenvlies gebügelt.

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Jetzt habe ich die zwei Lagen mit einer einfachen geraden Naht hochizontal und vertikal zusammengenäht. Ich habe mich für wenige Nähte entschieden, damit es nicht zu überfüllt wird.

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Nachdem die Nähte fertig waren, habe ich das Stoffstück begradigt, also ringsum gerade geschnitten. Allerdings ist die Größe der Front meines Kissens ein wenig geschrumpft. Es sind keine 40 x 40 cm geworden, sondern nur noch 33 x 36 cm. Aber das ist nicht schlimm. Das Federkissen dürfte wohl trotzdem noch reinpassen, dachte ich mir so. 😉

So nun noch die Rückseite in der gleichen Größe zugeschnitten und einen passenden Reisverschluss rausgesucht. Sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. 😉

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Den Reißverschluss habe ich an beide Stoffstücke genäht. Also den Reißverschluss rechts auf rechts erst an das eine Stück und dann rechts auf rechts an das andere Stück Stoff genäht. Dann sah das ganze erstmal so aus.

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Und dann war es gleich geschafft. Ich habe die beiden Stoffstücke rechts auf rechts zusammengesteckt und einmal ringsum genäht. Aber vorher unbedingt den Reißverschluss öffnen, damit man am Ende eine Wendeöffnung hat. So sieht mein Kissenbezug dann von Innen aus.

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Jetzt einfach nur noch den Reißverschluss ein wenig mehr öffnen und den Kissenbezug wenden und schon ist es vollbracht. Kissen rein und fertig.

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Mein Federkissen von 40 x 40 cm passt knäpplich in den Kissenbezug, aber es geht noch und benutzt wurde es auch schon. Ich finde, es ist ganz gut gelungen und macht mich stolz, weil ich weiß, dass ich das fast alles von Hand genäht habe.

Damit wünsche ich Euch ein schöne kreative Woche.

LG Bitti