Projekt – Tasche nähen wie gekauft

Ich grüße Euch meine Lieben.

Bekanntlich sind ja schon so einige Taschen bzw. Täschlein durch meine Hände entstanden. Nun wollte ich eine Tasche nähen, welche so aussieht, als wäre sie gekauft. Also habe ich mir ein passendes Taschenmodel rausgesucht. Geworden ist es eine Simplea von Miss Lilu. Kostenpunkt für das Schnittmuster ist 5,90 €. Also hält sich im Rahmen. Die Anleitung ist ausführlich und mit vielen Bildern versehen, da kann auch bei Nähanfängern im Grunde nichts schief gehen.

Die Tasche macht was her und ist trotzdem nicht mit zu viel SchnickSchnack und Extratäschlein und so ein Kram versehen. Genau das Richtige für meinen Geschmack.

Es ging dann also mit meinem Einkaufszettel in einen Stoffladen in Dresden, zum Kreativraum Dresden. Meistens bestelle ich Stoffe über das Internet. Mit der Verkäuferin habe ich dann alle Stoffe und Utensilien, die man noch so braucht, von Vierkantring über Gurtband und Jeansnähnadeln, rausgesucht. Das hat supergut funktioniert und ich habe fast spontan die Stoffe für meine Tasche rausgesucht, also Baumwollstoff in zwei verschiedenen Lilatönen und graues Kunstleder. Das Kunstleder sollte meiner Tasche den Touch des „Gekauften“ verleihen. Bezahlt habe ich für alles zusammen 35,00 €. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich großzügig den Stoff gekauft habe, es ist also noch etwas übrig für so einige weitere kleine Projekte. 😉

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Um mir ganz sicher zu sein, wie meine Tasche aussehen sollte, hatte ich mir kleine Zeichnungen gemacht und entsprechend ausgemalt, so konnte ich mir das Endergebnis meiner Tasche besser vorstellen (siehe oberes Bild).

Den Zuschnitt habe ich dann ganz gemütlich auf dem Fußboden an einem Sonntagnachmittag, an welchem ich nicht so recht wusste, mit mir was anzustellen, weil keine richtige Motivation zu irgendwas aufkam, vorgenommen. Begleitet wurde ich von unserer Sally oder eher überwacht. 😉

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Nachdem nun alles zugeschnitten war, ging es an das Zusammennähen. Zuerst habe ich die Klappenfront genäht, da sie aus Kunstleder und Baumwollstoff in Dreiecken bestand. Das ging erstaunlich gut.

Das Kunstleder mit der Jeansnähnadel zu nähen, ist recht einfach und läuft gut über die Maschine.

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Also, alles brav nach der Anleitung zusammengenäht und die Tasche war fertig. Ich bin echt zufrieden und mag sie, vorallem auch die Farbkombi. 😉 Und was meint Ihr? Projekt geglückt? Sieht diese Tasche aus wie gekauft oder doch eher wie selbst genäht?

Fazit ist auf jeden Fall, dass ich sowohl den Taschenschnitt als auch den Stoffladen in Dresden empfehlen kann.

Na dann ran ans Taschennähen. 🙂

LG Bitti

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Passendes Kleidungsstück für ein Tablet

Hallo meine lieben Leser und Leserinnen,

es kommt auch ab und an, eher selten, mal vor, dass ein Mann etwas genäht haben möchte. In diesem Fall ein Kleidungsstück für sein Tablet, eine Tablettasche. Also gesagt, getan, Plan erstellt und losgenäht.

Ich habe mich für die einfache Variante entschieden, die Tablettasche zu nähen. Die Tablettasche besteht aus zwei Stoffstücken (Außen- und Innenstoff) und zur Polsterung habe ich Volumenvlies (kann bei Buttinette bestellt werden) verwendet in der gleichen Größe. Das Außenstoffstück habe noch einmal unterteilt in zwei verschiedene Stoffe, damit es nicht ganz so langweilig am Ende aussieht. Es geht aber auch einfacher, und  zwar wenn beide Stoffstücke jeweils aus einem Stück Stoff bestehen.

Also Ihr braucht: zwei Stoffstücke und ein Volumenvlies in der Größe des Tablets plus ca. 2 cm Nahtzugabe ringsum plus ca. 10 cm in der Höhe für die Verschlussklappe (wie auf meinem handschriftlichen kleinen Plan zu sehen)

Mittlerweile bin ich recht großzügig geworden, was die Nahtzugabe angeht, da es mir schon mehrmals passiert ist, dass das Tablet oder das Handy nicht in die Taschen passten.

Tablettasche

Sind dann beide Stoffstücke und das Volumenvlies zugeschnitten oder eben in meinem Fall fertig genäht in der passenden Größe wird alles fein rechts auf rechts zusammengenäht (siehe Bild oben rechts).

Ihr legt also die beiden Stoffe rechts auf rechts (gute Seite auf gute Seite) und oben drauf das Volumenvlies und steckt alles mit Stecknadeln fest, so dass nichts verrutschen kann beim Nähen. Beim Zusammennähen dürft Ihr die Wendeöffnung nicht vergessen. Danach wird gewendet und die Ecken schön ausgearbeitet.

Ist das erledigt, wird der untere Teil nach oben geklappt, und zwar in der Größe des Tablets mit ein/zwei Zentimeter mehr und schön festgesteckt. Jetzt kann man schon die Tablettasche erkennen. Nun wird einmal von links unten nach rechts unten ringsum knappkantig genäht und somit ist auch gleich die Wendeöffnung verschlossen.

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Zum guten Schluss werden noch die KamSnaps (Druckknöpfe) angebracht, damit die Tablettasche auch verschlossen werden kann. Und schon ist das neue Kleidungsstück für das Tablet fertig, nach ca. einer Stunde werkeln.

Mit dieser Vartiante lassen sich unzählige Täschlein nähen in allen möglichen Größen, zum Beispiel auch für Handys, Frauenkleinkram für die Handtasche, usw.

Ich hoffe, ich konnte Euch die Anleitung ein wenig verständlich erklären. Sollte das nicht so sein, dann hinterlasst mir bitte einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail. Ich bin gern bereit, Eure Fragen zu beantworten oder auch Anregungen und Tipps entgegenzunehmen.

Und jetzt wünsche ich Euch eine schöne Woche und viel Spaß beim Nacharbeiten.

LG Bitti

Der August – 6Köpfe12Blöcke

Ein herzliches Hallo Ihr Lieben,

wie ich Euch schon hier und hier berichtet habe, nehme ich inoffiziell an dem Sew-Along von 6Köpfe12Blöcke teil. Das ist echt eine tolle Sache, um seine Fähigkeiten und seine Kreativität zu fördern.

Der Block für den Monat August nennt sich Card Trick und wird von Nadra auf ihrem Blog ellisandhiggs vorgestellt. Die Anleitung ist – wie immer bei den 6Köpfen12Blöcke – verständlich geschrieben und mit Bildern unterlegt, also auch für Anfänger leicht nachzuarbeiten.

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Ich habe den Block für den Monat August diesmal tatsächlich auch im August genäht. Wieder habe ich an einem Abend den Stoff für den Block nach der Anleitung zugeschnitten und an einem anderen Abend dann den Stoff zusammengenäht.

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Bei diesem Block ließ sich der Stoff nach der Anleitung recht einfach zuschneiden und auch das Zusammennähen war entspannt. Ich habe beim Nähen wieder diese Technik angewandt, bei welcher man zuerst die Stoffstücke zusammensteckt und dann gleich nacheinander näht ohne zwischendurch Abzusetzen und den Faden abzutrennen. Die Teile werden dann im Nachhinein von einander getrennt. Mit dieser Technik wird alles irgendwie schneller fertig, habe ich das Gefühl. 😉

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Nun heißt es in diesem Projekt: Warten auf den September.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

LG Bitti

 

Kleiner Einblick in die Entstehung der BabyKissen

Hallo meine Lieben,

mittlerweile wisst Ihr, dass ich unheimlich gern die Kissen für Neugeborene oder Kinder oder für Erwachsene fertige, also mit Bildsticken, Zusammennähen und Stopfen. Ich zeige Euch heute mal ein paar Zwischenschritte, damit Ihr sehen könnt, was alles zur Entstehungsgeschichte eines Kissens gehört.

An erster Stelle steht natürlich das Auswählen eines extrem niedligen Stickbildes. 😉 Meistens verwende ich Stickbilder von Ellen Maurer-Stroh aus den BabyBooks. Diese Stickbilder haben genau die richtige Größe für die BabyKissen. Ist das erledigt, kann es auch schon an das Sticken gehen, was die meiste Zeit der Kissenherstellung in Anspruch nimmt. So ist das mit der Handarbeit.

Kreuzstich-Stickerei

Ist das Bildchen, der Name und das Geburtsdatum fertig gestickt, geht es an das Auswählen der Stoffe für den „Rahmen“ des Stickbildes. Manchmal passiert das auch zwischendurch, wenn ich eine Idee im Kopf habe. Kreatives Chaos nenne ich das einfach mal. 😉

Danach wird der Stoff auf die entsprechende Größe zugeschnitten. Die Stoffstücke werden dann fein zusammengenäht bis das Stickbild einen schönen Rahmen hat. Hierbei achte ich darauf, dass die innenliegenden Ecken super zusammen passen. Bei der Gestaltung der Rahmen kann die volle Kreativität dann raus, je nach dem was an Stoffen vorhanden ist. Bei der Auswahl der Stoffe könnt Ihr Euch treiben lassen. Es können Baumwollstoffreste sein oder Stoff von einem abgeschnittenen Hemdärmel. Alles ist möglich.

Kissenteil

Die Rückseiten der Kissen sind oft spontane Geschichten. Sie können aus einem Stück oder mehreren Stücken Stoff bestehen. Da kommt sie dann wieder, die Kreativität. 😉 Oft richtet sich die Rückseite von der Größe her einfach auch nach der Vorderseite, denn nicht alle Kissen sind gleich groß. Sie haben in etwa die Größe von 30 cm x 30 cm, manchmal auch etwas kleiner.

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Danach werden Vorder- und Rückseite rechts auf rechts zusammengenäht und eine Wende-/Stopföffnung gelassen. Wenn die Vorder- und Rückseite des Kissens verbunden sind miteinander, kann das Kissen mit handelsüblicher Füllwatte aus den Bastelgeschäften gestopft werden. Verschlossen wird das Kissen dann mit einer handgenähten Naht.

FERTIG!!!

selbst genähtes Kissen

Damit ist der kleine Einblick in die Entstehung der von mir so geliebten BabyKissen zu ende. Solltet Ihr Fragen haben, dann schreibt einfach einen Kommentar und eine Nachricht an mich. Ich beantworte gern Eure Fragen.

Und nun wünsche ich Euch eine Woche voller kreativer Ideen.

LG Bitti

 

 

 

 

Sind jetzt etwa die Hexies los?

Hallo meine Lieben,

ja irgendwie sind ein paar wenige Hexies bei mir los. 😉

Was sind Hexies? Hexies sind eigentlich Stoffstücke in Form von Hexagons, welche von Hand geheftet und zusammengenäht werden. Ich und von Hand nähen war lange Zeit für mich nicht denkbar. Ich hatte immer gedacht, dass es unordentlich, krumm und schief wird. Aber siehe da, ich wurde eines besseren belehrt.

Katharina von greenfietsen hatte vor einiger Zeit eine Reihe von Tutorial auf ihrem Blog veröffentlicht, in welchen es um das Handnähen von so genannten Hexies, Hexagons, geht. Ich fand es interessant genug, um es auch einfach mal zu testen, wie es aussehen wird und wie ich mit der Anleitung zurecht komme und ob mir vielleicht doch das Handnähen liegt.

Hexies

Das Zuschneiden, Heften und Zusammennähen der Hexies empfand ich als  sehr entspannend, denn ich konnte es alles nebenbei auf der Couch beim Fernschauen machen. Kein einziges Fluchen, dass irgendwas nicht passte oder funktionierte. 😉 Es ist wie das Bildersticken für die BabyKissen.

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Auch mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Mein Hexie-Blümchen sieht genauso aus, wie es in der Anleitung zu sehen ist. Die Anleitung von Katharina ist sehr ausführlich, bebildert, gut verständlich und nachvollziehbar geschrieben.

Ein schöner Nebeneffekt des Nähens von Hexies ist, dass man die kleinsten Schnipsel Stoff verwenden und somit die Restekiste wieder ein bisschen leeren kann.

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Sally zeigte sich allerdings unbeeindruckt von meinem hübschen Hexie-Blümchen. 😉

Was aus meinem Hexie-Blümchen am Ende wird, zeige ich Euch in einem anderen Blogpost.

Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute für die Woche.

LG Bitti

Juni und Juli – 6Köpfe12Blöcke

Hallo meine Lieben,

ich bin noch mit dabei, die 12 Patchwork-Blöcke von 6Köpfe12Blöcke zu nähen.

Im Juni wurde der Block „Pineapple Block“ von Gesine vorgestellt auf Ihrer Blogseite. Die Anleitung ist sehr verständlich, bilderreich und detailiert erklärt. Zudem gibt es einen kleinen Bonus. Also schaut doch mal rein.

Der Juli-Block wurde von Dorthe vorgestellt und nennt sich „Snail´s Trail“. Die Anleitung findet Ihr natürlich auf ihrem Blog. Auch diese Anleitung ist super erklärt und mit vielen Bildern versehen.

Sowohl im Juni als auch im Juli habe ich bei beiden Blöcken zunächst an einem Abend den Stoff zugeschnitten und an einem anderen Abend dann die Teile zusammengenäht. Das fühlte sich für mich gut und entspannt an, da ich irgendwie nicht so unter Zwang bzw. Druck war.

Der Pineapple Block lief wie am Schnürrchen. Das hat alles super funktioniert. Es ging immer schön der Reihe nach.

Beim Juli-Block „Snail´s Trail“ kam meine Koordination dann ein wenig durcheinander. Bei Runde 3 hatte ich die Dreiecke an die verkehrten Stellen genäht. Also hieß es für mich: Auftrennen und noch einmal Nähen. Am Ende passte dann doch alles bis auf … ja, bis auf, dass es sich bei mir irgendwie in die andere Richtung dreht. Da ist sie, die kreative Freiheit. 😀

Juni-Juli-Block

Mal sehen, was mich dann im August erwartet. Aber erstmal wünsche ich Euch eine schöne restliche kreative Woche.

LG Bitti

PatchworkKissen für ein Mädchen

Guten Morgen meine Lieben,

ja, wenn ein kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt, wird sie natürlich mit einem Kuschelkissen begrüßt.

Heute kann ich Euch ein Babykissen für ein kleines Mädchen zeigen, bei welchem ich direkt mal mehr Patchwork betrieben habe als bei den bisherigen Kissen. Ich finde, es ist ganz gut gelungen. Beim Patchwork kann man schön mit Farben oder unterschiedlichen Stoffmustern spielen.

Der Patchworkblock nennt sich Churn Dash und eignet sich hervorragend für diese Art von Kissen. Anleitungen, wie dieser Block genäht wird, findet Ihr bestimmt unzählige im Internet. Ich habe mich allerdings an die Anleitung von Ellisandhiggs gehalten. Die war für mich gut erklärt und verständlich geschrieben. Zudem erklärt sie auch noch die Geschichte des Blocks.

So nun kann ausgiebig gekuschelt werden.

Einen kleinen Einblick in die Entstehung der BabyKissen werde ich Euch in einem der nächsten Posts zeigen.

Ich wünsche Euch ein paar schöne Tage.

LG Bitti