März-Patchwork-Kurs mit Erika

Hallo Ihr Lieben,

ja es war wieder soweit, es war März und ich war zum Patchworkkurs bei Erika. Dieses Mal gab es Diamanten für uns. 😉 Naja nicht ganz, aber es ging um das Zuschneiden und Nähen von und mit Rauten. Das sind echt tolle Muster geworden, mit denen sich richtig gut spielen lässt. Das Nähen der Rauten ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man echt der Reihe nach vorgehen muss. Auch das Zuschneiden mit dem Dreieckslineal (60 Grad) ist leicht umständlich, aber dennoch gut machbar.

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Da ich einen Tag leider nicht mitnähen konnte, war Erika, die Kursleiterin, so lieb und hat mir die Aufgaben per E-Mail als Hausaufgabe geschickt. Irgendwie schon witzig: HAUSAUFGABEN. 😉 Aber ich habe fast alles erledigt gehabt.

In diesem Kurs wurde uns das mit dem Zuschneiden der Rauten und Dreiecke erklärt, gezeigt und wie man das ganze dann zusammenfügen kann.

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Normalerweise habe ich für die Kurse immer einen Plan, was aus den genähten Teilen werden soll. Auch für diesen Kurs hatte ich einen Plan. Ich wollte eine kleine neue Tasche haben, bestehend aus zwei Rauten. Das ganze zusammengenäht empfand ich als so schlecht, auch weil die Nähte einfach nur Mist waren, dass ich alles sofort wieder aufgetrennt hatte.

Und dann kam das TIEF, mein Kopf war leer und es waren keine Ideen vorhanden, was aus meinen Rauten werden sollte, wie sie sich zusammenfügen sollten, NIX. Absolut nichts. Also habe ich am letzten Tag in der Tat nicht genäht, sondern bei den anderen geschaut und in mich gehört. Zum Schluss kamen dann doch noch ein paar Zusammenfüg-Ideen, die ich einfach nur fotografiert habe, um es nicht zu vergessen.

Was soll ich sagen? Es wird wohl erstmal ein ufO (unfertiges Objekt) bleiben bis es mich packt. UfO´s mag ich gar nicht. Mir ist es lieber ein Projekt zu haben und das dann auch fertig zu stellen.

Geht es Euch auch manchmal so, dass da so gar keine Idee im Kopf für etwas Genähtes oder Kreatives ist? Oder gibt es bei Euch auch das ein oder andere ufO? Dann schreibt mir in den Kommentaren Eure Erfahrungen.

Bis dahin, habt eine schöne Zeit.

LG Bitti

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Novemberkurs – Blockhausmuster

Hallo meine Lieben, ich grüße Euch.

Auch im November 2018 habe ich wieder an einem Patchworkkurs mit Erika bei der VHS Dresden teilgenommen. Das Thema dieses Mal lautete Blockhausmuster.

Es ist immer wieder schön, mit den oftmals gleichen Menschen zusammen zu nähen und zu sehen, was bei den anderen Teilnehmerinnen aus dem jeweiligen Muster so entsteht.

Ich habe es ganz gern, wenn ich etwas fertig nähen kann im Kurs. So entscheide ich mich oft für kleineren Projekte, wie Kissen oder Deckchen. Ich mag es einfach nicht, was unfertiges mit nach Hause zu nehmen.

So nun aber zu unserem Muster!

Das Blockhausmuster gibt es in ganz unterschiedlichen Varianten und so habe ich im Kurs drei davon ausprobiert.

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Zum einen war es die Vartiante „Stufen zum Gericht“. Hierbei werden von einem kleinen Quadrat in der Mitte aus Streifen immer jeweils oben und unten angenäht und dann rechts und links und das immer so weiter bis man die passende Größe hat.

Da daraus ein Deckchen für den Schrank im Flur werden sollte, habe ich zu Hause meine zwei Blöck hingelegt, um zu schauen, wie es am besten aussieht und passt, …

… mich dann für eine Variante entschieden und fertig genäht. Also ein paar Quiltnähte genäht und das Binding von Hand angenäht. Die Patchwork- und Quiltdamen unter Euch werden bestimmt verstehen, was ich meine. 😉

Fertig war mein Deckchen.

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Dann habe ich natürlich auch noch die trationelle Nähvariante des Blockhausmusters ausprobiert. Bei dieser Variante werden um das Quadrat in der Mitte die Streifen im Kreis drumrumgenäht, zumeist eine Seite helle Farben und die andere Seite dunkle Farben. Von diesem Block habe ich insgesamt vier Stück genäht, damit ich auch mal ein Bild legen konnte. 😉

Naja und nach dem Zusammennähen kam das Quilten. Ich habe es recht einfach gehalten und mit gerade Linien gearbeitet. Das mag ich am ehesten.

Und was ist wohl daraus geworden? Richtig. Ein neuer Kissenbezug mit Hotelverschluss.

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Aus den kleinsten Minireste habe ich mich dann noch am crazy-Blockhaus probiert. Der Block ist am Ende lediglich 17 x 17 cm groß geworden. Was damit passieren soll, ist mir allerdings noch nicht klar.

Vielleicht folgen weitere in anderen Farben und es wird etwas großes daraus. Schauen wir mal.

Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs mit neuen Mustern.

Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne kreative Woche.

LG Bitti

Neuer Kurs, neues Muster – drunkhard´s path

Meine Lieben, ich grüße Euch ganz herzlich.

In dem Blogpost zu den Flying Geese hatte ich Euch ja schon erzählt, dass ich an einem Kurs bei der VHS Dresden teilgenommen habe. Da mir das echt gut gefallen hatte, habe ich dieses Jahr gleich wieder bei einem Kurs bei der lieben Erika mitgemacht.

Dieses Mal ging es um das Muster drunkhard´s path (Pfad des Betrunkenen). Dieses Muster ist sehr vielfältig, finde ich. Da ich dieses Muster noch nie zuvor genäht hatte, hatte ich mich entschieden zunächst die klassische Variante mit Schablone und versteckten Nähten zu nähen (rechtes Bild). Das hat echt gut funktioniert. Vorlagen auf den Stoff gemalt, ausgeschitten und wieder zusammengenäht.

Im Kurs wurde jedoch noch eine andere Variante vorgestellt, und zwar mit offenen Nähten. Also die Stoffteile wurden freihand (in meinem Fall alle vier Stoffe übereinander gleichzeitig) ausgeschnitten und dann aneinander auf einem Untergrundstoff mit einem Zierstich (z.B. ZickZackStich) miteinander verbunden (linkes Bild). Eigentlich sollte es nicht ganz so genau sein, sondern etwas wellig, aber das ist glaub ich nicht ganz so meins. 😉

Naja und was ist wohl aus meinen Übungstücken geworden? Genau, neue Kissenbezüge. 😉 Ich habe mich dabei wieder für den Hotelverschluss entschieden, der ist einfach und sieht gut aus.

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Ganz hundertprozent sicher bin ich mir noch nicht, ob ich sie wirklich verschenken werde, denn sie gefallen mir wirklich sehr gut. Mal schauen.

Das drunkhard´s path ist auf jeden Fall ein schönes und vielseitiges Muster, also daher wiederholungsbedürftig. 😉

So nun genießt die Woche und bis zum nächsten Mittwoch.

LG Bitti

Das Nähen von Flying Geese üben

Guten Morgen meine Lieben,

bereits im November 2017 hatte ich mich zu einem Nähkurs bei der VHS Dresden angemeldet, denn zusammen Nähen ist eben auch mal schön. Dieses Mal ging es um das Nähen und Gestalten von dem so genannten Flying Geese.

Entschieden habe ich mich dafür, ein Kissen (40,0 cm x 40,0 cm) zu nähen, und zwar so, dass die Frontseite ein anderes Muster erhält als die Rückseite. Dann muss es nicht immer gleich benutzt werden. 😉

In diesem Kurs wurde eine andere Nähanleitung gezeigt, als ich bereits kannte. Bei dieser Variante entsteht kein unnötiger Verschnitt, so dass weniger Stoff verbraucht wird. Zudem muss weniger geschnippelt werden. Ich fand diese Variante echt gut. Ich habe Euch natürlich auch ein paar Bilder mitgebracht, wie diese Variante funktioniert.

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Wie Ihr sehen könnt, gab es in dem Kurs sogar ein Arbeitsblatt, was beim Nähen echt geholfen hat. Zunächst wurden vier Quadrate mit einem Maß von 10,5 cm und 16 Quadrate mit einem Maß von 6,0 cm zugeschnitten (Bild 1). Am besten ließ es sich zuschneiden, indem man einen Streifen von 6,0 cm vom Stoff schneidet und danach die einzelen Quadrate einfach abschneidet. Wenn der Stoff dazu noch doppelt gelegt ist, geht es um so schneller mit dem Zuschneiden. 😉

Zwei kleine Quadrate werden auf ein großes Quadrat auf die Ecken jeweils gegenüberliegend festgesteckt und quer eine Linie gezogen (Bild 2). Links und rechts von dieser Linie wird dann Füßchenbreite genäht (Bild 3). So die erste Nährunde ist vorbei und die fertigen Teile werden auf der Linie auseinandergeschnitten (Bild 4). Ach und natürlich kommt jetzt das Bügeln. 😉 Die Teile sehen nun wie unten im Bild 5 aus.

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Als nächstes wurde dann auf die nun zwei entstandenen Teile nach dem letzten Schnitt auf der Linie jeweils ein kleines Quadrat auf die verbliebene Ecke des größeren Quadrates gelegt und wieder mit einer diagonalen Linie versehen (Bild 6). Von dieser Linie aus wird rechts und links wieder füßchenbreit genäht (Bild 7). Danach erfolgt ein Schnitt auf dieser Linie und schon sind die ersten Flying Geese fertig.

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Die entstandenen kleinen Quadrate können in ganz unterschiederlicher Art und Weise platziert und zusammengenäht werden. Ich habe mich für ein Kreuz entschieden. Die beim Kreuz noch fehlenden Teile zum großen Quadrat habe ich einfach aus dem Hintergrundstoff nach den abgemessenen Maßen der entstandenen Teile zugeschnitten und zusammengenäht.

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Zum guten Schluss kam noch ein farblich passender Rahmen um meinen Block. Die Streifen hatte ich in einer Breite von 7,5 cm zugeschnitten.

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Damit war die Front meines Kissens schon mal fertig. Durch den Rahmen wirkt das ganze einfach fröhlicher, als wenn es komplett grau als Hintergrund geblieben wäre.

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Jetzt zeige ich Euch noch eine andere Form, wie das Muster „Flying Geese“ auch aussehen kann. Die Näh- und Schnittschritte sind letztlich die gleichen.

Den Unterschied der Muster macht lediglich die Anzahl der genähten Teile und die Anordnung. Es gibt unzählige Möglichkeiten, hier kann man sich kreativ austoben und ausprobieren.

Bevor es damit losgehen kann, muss natürlich der Stoff zugeschnitten werden.

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Dieses Mal habe ich mich entschieden, die Stoffteile größer zuzuschneiden, und zwar habe ich die farbigen Quadrate auf 13,5 cm und die grauen Quadrate auf 7,5 cm zugeschnitten. Dies ergibt ein Endmaß des fertigen Quadrates von ca. 12,0 cm.

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Ich habe zwischendurch mit der Anordnung der entstandenen Quadrate mit jeweils zwei farbigen Dreiecke ein wenig gespielt und bin schlussendlich zu dem Ergebnis gekommen, dass es wie im Original am besten passt. Nun noch einen passenden farbigen Stoffstreifen von 3,5 cm ringsum genäht, denn die Quadrate direkt auf dem grauen Stoff verloren sich ein wenig.

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Mit dem farbigen Rahmen ist mein Endquadrat aber noch nicht fertig. Nun sollten größere Dreiecke dieses Quadrat vollenden. Ich habe mir vorher die halbe Diagonale meines fertiggenähten Quadrates abgemessen, um die Maße für die Dreiecke zu erhalten, danach zwei große Quadrate aus grauem Stoff zugeschnitten, diagonal geteilt und an jede Seite des Quadrates genäht.

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Der Plan war, ein Kissen zu nähen mit zwei unterschiedlichen Fronten. Aber davon bin ich im Laufe des Kurses abgekommen und es wurden nun doch zwei Kissen, welche zusammen recht gut aussehen können so als Paar. 😉

Ich habe also meine Kissenfronten auf Volumenvlies gebügelt und mit der Maschine gequiltet, also das Volumenvlies mit meinem Stoffquadrat mit einfachen Nähten (Gradstich) verbunden.

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Danach habe ich meine Frontseiten der Kissen ordentlich begradigt. Nun konnte die Hochzeit folgen. 😉 Das heißt in diesem Fall, Rückseiten und Vorderseiten werden miteinander verbunden.

Entschieden habe ich mich dafür, einen Hotelverschluss zu nähen, allerdings zusätzlich mit KamSnaps zu verschließen.

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Also die Rückseite eines Kissens besteht aus zwei Stoffstücken, welche ein wenig übereinander gelegt rechts auf rechts an die Frontseite des Kissen genäht werden. Einmal ringsum genäht ohne eine Wendeöffnung zu lassen, da sich diese dann bereits in der Mitte auf der Rückseite befindet. Vorher habe ich die Kanten der Stoffstücke umgebügelt und abgesteppt, damit es ordentlich aussieht und nicht ausfranst. Dann nur noch die KamSnaps anbringen, Kissenbezug wenden, Kissenfüllung rein und die Hochzeit ist vollbracht, die Kissen sind fix und fertig.

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Ich mag die Farbkomination sehr, die Kissen gefallen mir richtig gut. Die kleinen Fehlerchen sind von weitem ja gar nicht zu sehen. 😉 Zudem war es wirklich eine gute Idee zwei Kissen herzustellen, statt nur eines, bei welchem eine Seite weniger gesehen werden würde.

Fazit: Der VHS-Kurs hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte der Kreativität freien Lauf lassen und mir Anregungen sowie Hilfestellungen geben lassen. Und mit dem Ergebnis bin ich außerordentlich zufrieden. 🙂

Damit wünsche ich Euch jetzt eine schöne Woche voller Kuschelzeit.

LG Bitti